StartDidaktik10 Arten von Online-Training für ihr Unternehmen

10 Arten von Online-Training für ihr Unternehmen

Für viele Unternehmen hat die Qualifizierung von Mitarbeitenden oberste oberste Priorität. Qualifizierung ermöglicht u.a.,

  • effizienter zu arbeiten,
  • neue Aufgaben zu übernehmen,
  • die eigenen Fähigkeiten auszubauen und
  • Vorschriften einzuhalten.

Online-Schulungen oder Blended Learning-Angebote können bei der Qualifizierung eine wichtige Rolle übernehmen. Hier eine Übersicht über die 10 wichtigsten Arten von Online-Training für das Unternehmen

1. Onboarding

Gelungenes Onboarding ist für viele Unternehmen der Schlüssel zur langfristigen Mitarbeiterbindung. Neue Mitarbeitende erhalten eine Einführung in die Struktur und Abläufe des Unternehmens und zu den neuen Aufgaben. Onboarding-Schulungen umfassen, alle Themen, die zur guten Erfüllung der Aufgaben benötigt werden, wie z. B. ein Überblick über Produkte, Dienstleistungen und Kunden. Ganz wichtig beim Onboarding ist die Einführung in Software und andere Tools, die für den Job notwendig sind.

2. Compliance-Schulung

Compliance-Schulungen sind meist durch unternehmensübergreifend oder branchenspezifisch vorgeschrieben: Typische Themen sind z. B. Compliance in Einkauf und Vertrieb, Geldwäsche, Datenschutz und Informationssicherheit. Diese Schulungen sind ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagementsystems des Unternehmens, sie vermitteln sowohl die staatlichen Gesetze als auch die internen Richtlinien. Die Nichteinhaltung dieser Gesetze kann drastische Folgen haben, wie z. B. strafrechtliche Verfolgung, Bußgelder, Verlust der Betriebserlaubnis und Schädigung des Rufs des Unternehmens.

3. Sicherheitstrainings

Arbeitsschutz, Brandschutz, Hygiene – das sind die Pflichtthemen in vielen Unternehmen, z. B. auch im Gesundheitswesen. Diese Pflichtschulungen müssen in der Regel einmal jährlich von der kompletten Belegschaft durchlaufen werden. E-Learning schafft hier Flexibilität und Transparenz.

4. Softwareschulungen und technische Trainings

Während früher wichtige Softwarelösungen 1-2 jährlich aktualisiert wurden, sind wöchentliche oder monatliche Updates die Regel. Hier können Online-Schulungen, Screencasts oder Videotutorials dazu beitragen, dass die Mitarbeitenden die benötigten Kenntnisse schnell aufbauen.

Auch Personen, die ihre Aufgaben bereits gut erfüllen, können sich technisch weiterbilden, um neue Fähigkeiten zu erwerben oder mit den neuesten technologischen Entwicklungen Schritt zu halten.

In vielen Branchen müssen die Mitarbeitenden technisch auf Stand bleiben. Technische Trainings können dazu beitragen, nicht hinter Industriestandards zurückzufallen, neue Technologien zu übernehmen oder Kenntnisse über bestehende Technologien zu aktualisieren.

5. Soft Skills Training

„Wie gebe ich richtig Feedback?“ oder „Wie führe ich ein Bewerbergespräch?“ – diese Fragen zur gelungenen Kommunikation sind typische Beispiele für Themen aus dem Bereich Soft Skills. Auch das Projektmanagement gehört zu den Klassikern. Mit Soft Skill-Schulungen verbessern Mitarbeitende ihre persönlichen Fähigkeiten wie z. B. Kommunikation, Anpassungsfähigkeit, Problemlösung, Reden in der Öffentlichkeit und Konfliktlösung. Diese Fähigkeiten sind für die berufliche Entwicklung der Belegschaft von entscheidender Bedeutung und können dem Unternehmen auch dabei helfen, stärkere Teams zu bilden, neue Kunden zu gewinnen und sowohl die Kundenbeziehungen als auch die Dynamik innerhalb des Unternehmens zu verbessern.

6. Trainings für Führungskräfte

Trainings für Führungskräfte sind häufig eine Erweiterung der Soft Skills-Palette speziell für das Management. Mit diesen Trainings sollen die Führungs- und Managementfähigkeiten erfahrener, neuer und potenzieller Führungskräfte im Unternehmen entwickelt und gestärkt werden. Sie tragen dazu, das Führungskräfte bei die Rolle mit ihre benötigten Kompetenzen z. B. in den Fähigkeiten wie Präsentation, Projektmanagement, Problemlösung und Krisenmanagement besser ausfüllen.

7. Produktschulungen

Produktschulungen werden meist für Personen oder Teams aus den Bereichen Kundendienst oder Vertrieb durchgeführt, um sie mit den Besonderheiten eines Produkts oder einer Dienstleistung vertraut zu machen. Im Gegensatz zur technischen Schulung, bei der die Mitarbeiter vor allem lernen, wie man ein Produkt benutzt, konzentriert sich diese Art der Mitarbeiterschulung mehr auf die Alleinstellungsmerkmale eines Produkts. Bei Fragen zu Produktmerkmalen, Vorteilen, Preisen, Garantien, Pflege, Wartung und Gebrauchsanweisungen sollen die Mitarbeitenden diese kompetent beantworten können.

8. Verkaufsschulung

Die Verkaufsschulung ist häufig eine Erweiterung der Produktschulungn. Doch anstatt sich nur auf das Produkt oder die Dienstleistung selbst zu konzentrieren, sollen Vertriebsteams lernen, die Alleinstellungsmerkmale eines Produkts hervorzuheben und den Verkaufserfolg zu steigern.

9. AGG- und Diversity-Schulungen

Der Kampf gegen Vorurteile und Diskriminierung für einen respektvollen Umgang mit anderen Personen jeglicher Herkunft, wie z. B. Kollegen und Kolleginnen, Mieter und Mieter*innen ist Ziel von AGG- und Diversity-Schulungen.

Die Schulungen behandeln interkulturelles und kulturübergreifendes Bewusstsein, Stereotypisierung und unbewusste Vorurteile. Die Lernenden erfahren, wie sie Belästigungen am Arbeitsplatz melden, sich für ihre Kollegen einsetzen und unbewusste Vorurteile gegenüber anderen Kulturen, Geschlechtern und Ethnien erkennen und loslassen können.

10. Qualitätsmanagement-Trainings

Qualitätsmanagement- und sicherung ist in vielen Unternehmen ein wichtiger Faktor für den Erfolg mit Produkten und Dienstleistungen.

In Branchen wie Fertigung, Bauwesen, Technologie, Gesundheitswesen und Gastgewerbe sichern Schulungen das fehlerarme Arbeiten und eine gute Qualität der Angebote.

Bild: Unsplash / Eben Kassayehttps://unsplash.com/@ebengech

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